Eifelquerbahn 1988

Quelle und (C) Axel Heitmann, axel.heitmann@T-Online.de
Der TransEuropeExpress (TEE) im Bahnhof Daun am 8.Mai 1988: sicherlich wird diese spektakuläre Sonderfahrt mit dem TEE (VT 601) zu den Highlights im Jahr 1988 gezählt haben. Derzeit ist auch leider kein TEE - Triebwagen mehr betriebsfähig erhalten....


Der Sommerfahrplan 1988 brachte für die Eifelquerbahn Fahrtzeitverlängerungen: die morgendlichen Frühzüge wurden in ihrer Abfahrt bei gleicher Ankunftszeit am Zielbahnhof um 3 Minuten vorverlegt. 7061 fuhr neu bereits um 5.21h ab Gerolstein und 7052 jetzt bereits um 5.13h ab Mayen - Ost. In Richtung Gerolstein war Ursache insbesondere hierfür ein längerer Aufenthalt in Laubach - Müllenbach von nun insgesamt 7 Minuten, der mit dem zusätzlichen Schülerzug von Laubach - Müllenbach nach Daun zusammenhing, welcher nun eine Minute früher um 6.38h abfuhr. In Richtung Gerolstein verlängerte sich der Aufenthalt in Ulmen um eine weitere Minute nun auf insgesamt 13 Minuten ( ! ). Außerdem verlängerten sich die Fahrtzeiten zwischen Ulmen und Berenbach, Utzerath und Darscheid sowie Hohenfels und Pelm ebenfalls um je eine Minute, wobei andererseits die Fahrtzeit zwischen Berenbach und Utzerath um wiederum eine Minute reduziert wurde.
Zwischen Utzerath und Darscheid verlängerte sich auch die Fahrtzeit des morgendlichen Schülerzugs 7054 aus Laubach - Müllenbach (6.38h Abfahrt) nach Daun um eine Minute.

Der Nachmittagszug von Gerolstein nach Daun verkehrte neu um 15.54h statt 15.52h. Da die Fahrtzeit des Anschlußzuges aus Köln zugleich unverändert geblieben war, lässt sich als Zweck dieser Maßnahme eine Erhöhung der Zeit zwischen der planmäßigen Ankunft von D2138 aus Köln / Münster um 15.44h und der Abfahrt nach Daun auf nun zehn Minuten spekulieren. Möglicher Weise war dies die Konsequenz aus Erfahrungen mit leichten Verspätungen des D - Zuges, die jeweils auch die Abfahrt des Schienenbusses verzögert hatten.

Die Fahrtzeit des 7070 von Mayen - Ost über Daun bis nach Gerolstein blieb zwar unverändert, jedoch gab es auch hier kleinere Fahrtplanänderungen: die Fahrtzeiten von Laubach - Müllenbach nach Uersfeld sowie von Ulmen nach Berenbach wurden um je eine Minute verlängert, die Fahrtzeiten von Utzerath nach Darscheid und von Darscheid nach Daun um je eine Minute reduziert. Weiterhin weichen die Fahrtzeiten vom mogendlichen Frühzug aus Mayen - Ost und vom 7070 auf den meisten Abschnitten voneinander ab. Grund für die kürzere Fahrtzeit des 7070 wird möglicher Weise ein geringeres Fahrgastaufkommen im Abschnitt Kaisersesch - Daun beim Frühzug gewesen sein. Auch könnte aber der Einsatz eines lokbespannten Zuges im Vergleich zu einem frühmorgendlichen Schienenbuseinsatzes Ursache sein.

Quelle und (C) Axel Heitmann, axel.heitmann@T-Online.de
Noch einmal der TEE - Sonderzug auf der Eifelquerbahn am 8. Mai 1988, hier aus Daun kommend kurz vor Darscheid. Auch aufgrund einer neuen Autobahnbrücke wäre dieses Motiv heute so nicht mehr möglich...


Anschlüße in Gerolstein und Mayen veränderten sich mit dem neuen Fahrplan nicht nennenswert. Auch das Zugangebot auf der Eifelquerbahn blieb mit gleichen Kilometerleistungen wie bisher vollkommen konstant. Der nächste Rotstift und der allmähliche Todesstoß in Richtung Einstellung des Personenverkehrs ließ noch etwas auf sich warten...
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Ein besonderes Dankeschön an diese Stelle an Herrn Axel Heitmann für die Unterstützung dieser Seite und den Versuchen die Erinnerung an die Eifelquerbahn im Jahr 1988 lebendig zu halten.

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