"Pellenzbahn" Mayen - Andernach

Während die Strecken Mayen - Koblenz und Mayen - Gerolstein stilllgelegt wurden, blieb der Strecke Mayen - Andernach dieses Schicksal erspart. So ging zwar die kürzeste Verbindung zwischen Mayen und Koblenz verloren, aber es konnte zumindest der Anschluss der Stadt Mayen an die Rheinschiene gesichert werden.
Nach der Stilllegung der Eifelquerbahn wurde der Bahnhof "Mayen West" zur neuen Endstation der Pellenzbahn, auf welcher Triebwagen der BR 628bereits die Schienenbusse der BR 798 abgelöst hatten. Nach Ausschreibung und Neuvergabe 1999 übernahm dann ab Mai 2000 vorübergehend die TransRegio Deutsche Regionalbahn den Betrieb, der wiederum ab August 2000 auch wieder bis Kaisersesch verlängert wurde. Die DB Regio konnte aber den Betrieb anschließend wiederum in der nachfolgenden Ausschreibung zurückgewinnen und die Verkehrsleistungen wieder mit (remotorisierten) Triebwagen der Baureihe 628 übernehmen. Die 20 Regio-Shuttles der TransRegio wurden daraufhin an die Leasinggesellschaft "Angel Trains" zurückgegeben und umgehend von der Mitteldeutschen Regiobahn, einem Veolia-Unternehmen, für Einsätze auf den Strecken rund um Leipzig übernommen.
Zum Zeitpunkt der nachfolgenden Aufnahme haben die Regio-Shuttles noch ihr altes Farbdesign, aber bereits die Schriftzüge der Trans Regio Deutsche Regionalbahn GmbH verloren:


Mayen Ost am 12.12.2008 - wenige Tage vor dem Ende des Planeinsatzes der TransRegio am 14.12.2008 auf der Eifel-Pellenz-Bahn. Foto (C) www.pro-schiene.de

Unser besonderer Dank gilt Herrn Ulrich Budde (www.bundesbahnzeit.de) für das zur Verfügung stellen nachfolgender historischer Aufnahmen, die an die frühere Geschichte dieser Strecke lebendig und eindrucksvoll erinnern:

Bildautor und (C) Ulrich Budde, www.bundesbahnzeit.de
Die Mayener 086 521 mit P3626 im Bahnhof Mayen Kottenheim vor der Weiterfahrt nach Mayen, 30. 3. 1971


Bildautor und (C) Ulrich Budde, www.bundesbahnzeit.de
211 240 mit P3612 in Höhe des Steinwerks Mayen Ost am 01.04.71. Leider war das kein Aprilscherz, daß etliche Züge schon mit V100 statt der ersehnten 86 fuhren...

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Für die tatkräftige Unterstützung dieser Seite bedanken wir uns ganz herzlich bei Herrn Ulrich Budde (www.bundesbahnzeit.de) !

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