2007

Der Personenverkehr wird schrittweise wieder aufgenommen. Ausschlaggebend isr hierfür der Bau eines weiteren neuen Haltepunkts.

Nachdem bereits der Bau eines neuen Haltepunkts "Falkenhagen Industriegebiet" im Vorjahr beschlossen worden war, um mehr Pendler für die Zugverkehre zwischen Pritzwalk und Meyenburg zu gewinnen, wird nun mit dem schon jahrelang diskutierten Neubau des Haltepunkts "Pritzwalk West" in Nähe des Pritzwalker Gymnasiums eine für die Schülerinnen und Schüler attraktiv gelegene Bahnstation eingerichtet. Hiermit verbunden ist bereits zwingend die Reaktivierung eines kleinen Streckenabschnitts vom Pritzwalker Bahnhof bis zum neuen Haltepunkt in Richtung Putlitz, um den neuen Haltepunkt auch mit einzelnen Zugfahrten aus bzw. nach Meyenburg zur An- und Abreise der Schülerinnen und Schüler bis "Pritzwalk West" bedienen zu können. Was aber mit den Schülerinnen und Schülern aus Putlitz? Schnell nehmen die Bemühungen um eine Wiederaufnahme des Zugverkehres zwischen Pritzwalk und Putlitz anläßlich des Baus des neuen Haltepunkts plötzlich Fahrt auf.

Und der Zugverkehr auch: Die "Prignitzer Eisenbahn" setzt zunächst die beiden betriebsfähig verbliebenen Schienenbussen noch in den Sommerferien 2007 für einen umfangreichen und mehrtägigen Sonderverkehr auf der Strecke Pritzwalk - Putlitz ein, um auch 2007 den Besuchern des alljährlichen Festivals eine An- und Abreise zu dem erst 2005 extra für diesen Zweck neu gebauten Haltepunkt "Putlitz Süd" zu ermöglichen.

Und dabei bleibt es nicht: Die für den Busverkehr zuständige und dem Kreis gehörende "Prignitzer Verkehrsgesellschaft" (VGP) erteilt schließlich noch in den Sommerferien 2007 dem Putlitz-Pritzwalker-Eisenbahnförderverein den Auftrag einzelne Busfahrten zwischen Putlitz und Pritzwalk zum neuen Schuljahr 2007/2008 wieder durch Zugfahrten zu ersetzen. Der Putlitz-Pritzwalker-Eisenbahnförderverein entwirft hierzu einen auf die Schulzeiten ausgerichteten Fahrplan für den Zeitraum ab dem 27.08.2007, der mit einem Triebwagen im Pendelverkehr gefahren werden kann, und beauftragt die "Prignitzer Eisenbahn" mit der Betriebsdurchführung. Die "Prignitzer Eisenbahn" nimmt die Verkehre daraufhin wieder in ihre Fahrplanmedien auf - mit der Bezeichnug "PPE" für alle Zugfahrten, um auf den Putlitz-Pritzwalker-Eisenbahnförderverein als Auftraggeber zu verweisen. Dabei kommt es aber nicht zum Comeback der Schienenbusse, sondern zu der endgültigen Ablösung der beiden verbliebenen Schienenbusse im Betrieb der "Prignitzer Eisenbahn": Die "PE Arriva AG" beschafft anläßlich der Wiederaufnahme des Verkehres nach Putliz insgesamt drei LVT/S-Triebwagen als Ergänzung der zu diesem Zeitpunkt noch acht Regio-Shuttles. So steht einerseits - anders als in der Anfangszeit - auch immer ein Reservefahrzeug für die Verkehre zwischen Pritzwalk und Putlitz zur Verfügung, andererseits aber auch ein Reservefahrzeug für die verbliebenen Verkehre der "Prignitzer Eisenbahn" zwischen Meyenburg, Pritzwalk und Neustadt (Dosse). 




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