Putlitz, 1998

Die Weiterverwendung der 1997 erworbenen Schienenbusse schritt 1998 zügig voran: Während erst nur als Ersatzteilspender genutzte Schienenbusse schon 1998 in Putlitz der Verschrottung zugeführt wurden, konnte die Aufarbeitung der zur Wiederinbetriebnahme vorgesehenen Motorwagen mit der Inbetriebnahme von "T9" im Dezember 1998 abgeschlossen werden. Die "Prignitzer Eisenbahn" verfügte nun, wie geplant, über insgesamt neun in Putlitz beheimatete betriebsfähige Schienenbusse.

Während dementsprechend auch immer mehr Wartungs- und Reparaturtätigkeiten für die Werkstatt in Putlitz hinzu kamen, war die Werkstatt vermutlich ab etwa 1998 auch bereits so weit ausgebaut, dass hier auch vollständige Hauptuntersuchungen durchgeführt werden konnten. Die "Prignitzer Eisenbahn" verfügte nun also an ihrer Endstation in Putlitz über die komplette Logistik zum Betreiben von Schienenfahrzeugen ohne auf fremde Hilfe angewiesen zu sein.

Allerdings führten die für den Aufenthalt in der Werkstatt notwendigen Standzeiten der Triebwagen in Putlitz in Anbetracht des enormen Fahrzeugbedarfs der "Prignitzer Eisenbahn" zunehmend zu einer Fahrzeugknappheit, welche leihweise den Einsatz von Schienenbussen anderer Eigentümer notwendig machte.
















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